Mira Film produziert herausragende Kino- und Fernsehfilme.
Antshi von Moos, 2025, 66min
Auf Festivals
Vadim Jendreyko, 2024, 136min
Im Kino
Hercli Bundi, 2025, 94min
Im Kino
Leila Amini, 2024, 93min
Auf Festivals
Wir setzen uns für Filme mit einer inhaltlichen und ästhetischen Vision ein, die das Publikum zu einer Entdeckungsreise einladen.
19. August 2025
Kinostart & Premierentour UNSER GELD in Anwesenheit des Regisseurs Hercli Bundi

Mit UNSER GELD begibt sich Regisseur Hercli Bundi ab dem 21. August auf Premierentour durch die Deutschschweiz. Der Dokumentarfilm wirft einen vielschichtigen Blick auf das Wesen des Geldes und stellt die Frage: Dienen wir dem Geld – oder dient es uns?

Synopsis

Die Menschen haben es selbst erschaffen, doch es funktioniert nur, weil sie daran glauben. Über die Jahrhunderte ist unser Finanzsystem so komplex geworden, dass selbst damit Vertraute es nur teilweise erklären können. Ein Bankräuber, ein Kryptoexperte, eine Pfarrerin und ein Ökonom der Schweizerischen Nationalbank versuchen es trotzdem. Der Regisseur Hercli Bundi lädt ein zu einer Reise in das fragile Universum des Geldes und deckt in seinem Film die zwiespältige Macht des Geldes auf. Geld, welches uns fehlt, verführt, Träume wahr werden oder platzen lässt.

In persönlichen Gesprächen mit Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen erforscht Bundi nicht nur individuelle Zugänge zum Thema Geld, sondern hinterfragt auch, welchen Wert Geld in unserer Gesellschaft einnehmen sollte.

Im Rahmen der Tour finden mehrere Spezialvorführungen statt – unter anderem am 4. September im Kino Riffraff, Zürich mit anschliessender Diskussion unter dem Titel UNSER GELD – Freiheit oder Fessel? mit Hercli Bundi, Prof. em. Urs Birchler (ehem. SNB) und Florian Rommel (Plurale Ökonomik).

Eine weitere besondere Veranstaltung erwartet das Publikum am 7. September um 15:30 Uhr im Kino Riffraff: Der deutsche Filmkritiker und Podcaster Wolfgang M. Schmitt (Die Filmanalyse, Wohlstand für Alle) spricht mit dem Filmemacher Hercli Bundi und beleuchtet den Film aus ideologiekritischer Perspektive.

31. Juli 2025
Weltpremiere in Locarno

Wenn Pflanzen Düfte sprechen lassen – und wir beginnen, ihnen zuzuhören. In einer Zeit, in der technologische Fortschritte und ökologische Krisen sich überlagern, rückt ein Dokumentarfilm jene ins Zentrum, die meist übersehen werden: Pflanzen.

Mit FLYING SCENTS wirft die Filmemacherin Antshi von Moos einen sensiblen, poetischen Blick auf das verborgene Kommunikationsnetz der Pflanzenwelt. Es freut uns sehr, dass der Dokumentarfilm seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Filmfestival in Locarno, als Teil der Semaine de la critique, feiern wird – dies ist eine unabhängige Sektion, kuratiert vom Schweizerischen Verband der Filmjournalist:innen in enger Zusammenarbeit mit der Festivalleitung. Sie bietet Raum für mutige, eigenständige filmische Handschriften – und FLYING SCENTS reiht sich mit seiner besonderen Perspektive nahtlos darin ein.

Worum geht es im Film? Das Forschungsteam rund um Consuelo De Moraes steht kurz vor einem bahnbrechenden Fund: dem Florigen – einer Substanz, die Pflanzen augenblicklich zur Blüte bringen könnte. Währenddessen entdeckt Florianne Koechlin, dass Pflanzen mithilfe von Duftstoffen miteinander kommunizieren. Das Künstlerduo Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger wiederum lotet die Grenzen zwischen Natur und künstlicher Welt aus. Was entsteht, ist ein vielstimmiges Porträt einer Welt, die blüht, forscht und fragt.

Vorführungen in Locarno:

Der Film entstand in Co-Produktion mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der SRG SSR.

Wir freuen uns riesig auf Locarno!

04. Mai 2025
Festivalpremieren in Deutschland

Zwei Produktionen von Mira Film sind dieses Jahr beim 40. DOK.fest München vertreten: DAS LIED DER ANDEREN von Vadim Jendreyko sowie ON THE BORDER von Gabriela Schild und Igor Hauzenberger.

In «Das Lied der Anderen» begibt sich der Regisseur auf eine essayistische Spurensuche zur Frage, ob sich die Geschichte mit all ihren Albträumen zwangsläufig wiederholen muss. Begegnungen auf seiner Reise führen ihn immer tiefer in die Auseinandersetzung mit Erinnerung und kollektiver Vergangenheit – und lassen Muster sichtbar werden, die über Generationen hinweg weitergegeben werden und in denen wir als Gesellschaft gefangen scheinen. Gerade im Gedenken an das 80. Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs ist dieser Film ein besonders wichtiger Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Geschichte, Verantwortung und Erinnerungskultur.

Ausserdem wird DAS LIED DER ANDEREN am 15. & 16. Mai nochmals in Anwesenheit der Regie in Basel vorgeführt, siehe: Neuen Kino

Vorführungen von «Das Lied der Anderen» am DOK.fest München:

• Samstag, 10.05.2025, 17:00 Uhr – Rio Kino 1, in Anwesenheit der Regie

• Mittwoch, 14.05.2025, 15:00 Uhr – HFF Audimax, in Anwesenheit der Regie

• Donnerstag, 15.05.2025, 18:00 Uhr – NS Dokuzentrum, in Anwesenheit der Regie

• Samstag, 17.05.2025, 11:00 Uhr – City Kino 2

Vorführungen von ON THE BORDER am DOK.fest München:

• Freitag, 09.05.2025, 18:30 Uhr – City 2, in Anwesenheit der Regie

• Sonntag, 11.05.2025, 21:00 Uhr – Neues Maxim

• Montag, 12.05.2025, 15:30 Uhr – HFF 2

• Samstag, 17.05.2025, 20:30 Uhr – Bellevue di Monaco

Deutsche Premiere: ON THE BORDER beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern:

«On the Border» führt uns in die Tuareg-Stadt Agadez am Rand der Sahara im Niger – einst sicherheitspolitischer Anker der EU in Westafrika. Eine virtuelle Grenze regulierte von hier aus die Migration Richtung Mittelmeer, begleitet von Versprechen an die lokale Bevölkerung, Armut und Korruption zu bekämpfen. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Film drei Bewohner:innen in ihrem täglichen Ringen mit sozialen und politischen Missständen – ein sensibles Porträt, das das Scheitern europäischer Migrationspolitik offenlegt.

Vorführungen beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern:

• Mittwoch, 07.05.2025, 19:15 Uhr, in Anwesenheit der Regie

• Donnerstag, 08.05.2025, 13:30 Uhr, in Anwesenheit der Regie

Wir freuen uns auf inspirierende Vorführungen und Begegnungen in München und Schwerin!

24. März 2025
DAS LIED DER ANDEREN in Zürich: Podium im Debattierhaus Karl der Grosse & Spezialvorführung im Kino RiffRaff

Täglich erleben wir, wie sich physische und ideologische Grenzen rasant ausbreiten und Dialog und Verständigung auf der Strecke bleiben. Am 4. April veranstaltet Mira Film im Debattierhaus Karl der Grosse in Zürich ein Podium zu dieser Entwicklung:

Grenzen, Mauern und die Polyphonie des Denkens

Anhand von Filmausschnitten aus dem Dokumentarfilm DAS LIED DER ANDEREN reflektieren und debattieren Gäste aus Kultur und Friedensarbeit über die aktuelle Polarisierung des Denkens und deren Auswirkungen auf den öffentlichen Diskurs. Darüber hinaus geht es aber auch um die grundsätzliche Idee eines vielstimmigen Europas und ermutigende Beispiele der Verständigung.

Auf dem Podium nehmen Teil:

• Alida Bremer, Autorin von «Tesla oder die Vollendung der Kreise» und «Olivas Garten», Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin. Aktuell Stipendiatin der Landis & Gyr Stiftung, Zug

• Vadim Jendreyko, Regisseur und Produzent, aus dessen aktuellem Film DAS LIED DER ANDEREN Ausschnitte gezeigt werden

• Claudia Josi, Juristin für internationales Recht, Programleiterin beim swisspeace-Programm «Dealing with the Past»

Moderiert wird das Gespräch von Sacha Batthyany, Autor des Buches «Und was hat das mit mir zu tun?» und Journalist, u.a. für das Magazin der NZZ am Sonntag

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Anny Klawa-Morf statt.

Datum: 4. April 2025

Zeit: 19:00 – 20:30 (Türöffnung: 18:30)

Ort: Saal im Debattierhaus Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Tickets: CHF 15.00 / ermäßigt CHF 10.00 Reservation hier

Der Dokumentarfilm DAS LIED DER ANDEREN läuft am 13. April um 10:30 Uhr im Kino Riffraff 1, gefolgt von einem Gespräch mit dem Regisseur Vadim Jendreyko.